Miteinander Teilen - Gemeinsam Handeln

"Miteinander Teilen - Gemeinsam Handeln" ist eine Aktion, in der katholische und evangelische Christinnen und Christen gemeinsam ihre Solidarität mit den Armen und Rechtlosen in der Einen Welt zum Ausdruck bringen. Die beiden kirchlichen Hilfswerke MISEREOR und Brot für die Welt stellen dazu monatlich ein konkretes Projekt vor. 


Monatsprojekte 2018

November: Mongolei - Lichtblicke für Slumkinder und ihre Mütter

Armut, Not und der Verlust der Lebensgrundlage spülen immer mehr mongolische Nomaden auf der Suche nach einem besseren Leben in die Städte des Landes - besonders in die Hauptstadt Ulan-Bator. Denn in ihrer angestammten Heimat haben diese Menschen keine Perspektive mehr. Mit einem Leben in der Stadt verbinden sie große Hoffnungen - und werden meist bitter enttäuscht.

Zum Monatsprojekt November 2018


Oktober: Kongo - Das Leben dreht sich im Kreis(verkehr)

Tagelöhnerei, Handel und Kleintransporte ernähren die Menschen im Makala-Viertel, einem dichtbesiedelten Vorort der kongolesischen Hauptstadt Kinshasa. Sein Mittelpunkt ist der Ngaba-Kreisverkehr, ein Knotenpunkt zahlreicher wichtiger Fernverbindungen in der Region, umgeben von Bushaltestellen, Marktständen und fliegenden Händlern. Dazwischen: Hunderte von Straßenkindern jeglichen Alters.

Zum Monatsprojekt Oktober 2018


September: Ecuador - Die Schöpfung bewahren zum Überleben!

Mit bis zu 6.000 Metern Höhenunterschied und seiner einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt zwischen Küste, Hochgebirge und Amazonas gilt Ecuador als eines der artenreichsten Länder der Erde. Doch dieses Naturparadies ist bedroht. Und mit ihm die indigenen Völker, deren Lebensgrundlage der Regenwald ist. Agrarindustrie,  Holzwirtschaft und Erdölkonzerne fressen sich immer weiter in die kostbare Natur - mit katastrophalen Folgen.

Zum Monatsprojekt September 2018


August: Philippinen - Unsere Kinder brauchen Schutz!

Kinder sind Geschenke Gottes. Gemeint sind vor allem damit nicht nur die Liebe und Freude, die Kinder ins Leben ihrer Familien bringen. Doch in einem Land, in dem die sozialen Netze für die Ärmsten bei Weitem nicht ausreichen, um das Überleben zu sichern, werden Kinder so früh wie möglich zu Mitverdienern der Familie.

Zum Monatsprojekt August 2018


Juli: Peru - Von der Straße zurück in die Gesellschaft

Hohe Arbeitslosigkeit, Armut, Mangelernährung und fehlende Perspektiven prägen das Leben der Kinder und Jugendlichen in der peruanischen Hauptstadt Lima. Voller Hoffnung auf bessere Arbeit ziehen Familien aus ländlichen Regionen in die Randgebiete der über Elf-Millionen-Metropole. Aber meist zerplatzen ihre Träume jäh. Mit Enttäuschung und Bitterkeit steigen Alkohol- und Drogenmissbrauch. Das Leben wird unerträglich.

Zum Monatsprojekt Juli 2018


Juni: Kirgisistan - Schutz und Schule statt Kinderarbeit

Tief gebückt schleppen die Marktarbeiter Säcke und Kisten voller Ware von den Lastwagen zu den Verkaufsständen. Das tägliche Brot muss man sich auf dem "Dordoi-Bazaar" in der Stadt Bischkek hart verdienen. Besonders schockierend: Viele, die hier arbeiten, sind Kinder, höchstens elf oder zwölf Jahre alt. Die blanke Not zwingt die Jungen und Mädchen zur schweren Arbeit auf den Märkten der kirgisischen Hauptstadt - ihre Eltern verdienen zu wenig, um die Familie zu ernähren.

Zum Monatsprojekt Juni 2018


Mai: Mexiko - Alle zwei Stunden verschwindet ein Mensch

Mehr als 30.000 Menschen gelten in Mexiko offiziell als vermisst. Die Dunkelziffer ist hoch. Es sind Mütter, Väter, Töchter und Söhne, die plötzlich ohne Vorwarnung verschwinden. Sie kehren von ihrer Arbeit oder einer Vorlesung an der Universität nicht zurück, kommen nicht in der Schule an oder sie werden auf offener Straße entführt. Für die Opfer und ihre Familien beginnt eine Zeit kaum vorstellbaren Leidens; Schmerz, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit wechseln sich ab.

Zum Monatsprojekt Mai 2018

Gottesdienstbausteine zum Projekt


April: Ägypten - "Ich wollte lesen und schreiben können." (Amany, 25 Jahre)

Amanys Familie gehört zu den ärmsten in El Mashawda, einem 7.000-Seelen-Dorf in Oberägypten. Wie mehr als die Hälfte aller erwachsenen Frauen hat die Mutter zweier Kinder nie eine Schule besucht. "Mädchen brauchen keine Bildung", hieß es. Denn sie würden später doch nur Kinder großziehen, kochen und auf dem Feld helfen. Dieses traditionelle Rollenbild besteht seit Jahrhunderten. Doch langsam bekommt es Risse und ein Wandel ist spürbar.

Zum Monatsprojekt April 2018


März: Vietnam - Gesundheit beginnt mit sauberem Wasser

Mückenlarven, Krankheitskeime und Schmutz wirbeln im Wasser des Flusses Mekong, aus dem die Kleinbauern in der vietnamesischen Provinz Ben Tre ihr Trinkwasser schöpfen. Die schmutzige Brühe verursacht Durchfall, Wurmerkrankungen und andere Leiden. Doch die Menschen haben keine Wahl: Es gibt weder Wasserleitungen noch ein Kanalsystem. Der Fluss ist für Mensch und Tier die einzige Wasserader - und zugleich Hauptrisiko für Gesundheit und Leben.

Zum Monatsprojekt März 2018


Februar: Äthiopien - Auch Mädchen haben Rechte

Mädchen haben in Äthiopien kaum Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben. Von klein auf bestimmen ältere Männer über ihre Zukunft, über ihre Verheiratung und ihren sozialen Status. Die Folge: In den ländlichen Gebieten können die meisten Frauen bis heute nicht lesen und schreiben. Auch viele Jungen, die in Armut aufwachsen, gehen nur kurz zur Schule.

Zum Monatsprojekt Februar 2018


Januar: Honduras - Rückkehr ins Leben

Fehlende Arbeitsplätze, Not und Gewalt bestimmen das Leben in Honduras, dem zweitärmsten Land Mittelamerikas. Pro Jahr wagen darum über 100.000 Menschen den lebensgefährlichen Weg in Richtung USA, um Geld zu verdienen und so die Familie in der Heimat zu ernähren. Doch viele scheitern bereits auf dem Weg, fallen den Jugendbanden oder der Polizei in die Hände, wo sie Gewalt und Alpträume erleben. wr die Grenze überwindet, lebt in ständiger Angst vor Entdeckung und schuftet als "Illegaler" ohne jede Absicherung.  

Zum Monatsprojekt Januar 2018


Ich unterstütze die Aktion "Miteinander teilen"
EINMALIG
MONATLICH
36 € 50 € 100 € 330 €
Wie Ihre Spende helfen kann: 50 Euro reichen aus, um 100 Straßenkinder in Indien mit Schiefertafeln und Kreide auszustatten.
Spenden per Überweisung:      Konto 10 10 10      BLZ 370 601 93      Pax-Bank Aachen      IBAN DE75 3706 0193 0000 1010 10      BIC GENODED1PAX

Das Bischöfliche Hilfswerk MISEREOR e. V. ist wegen Förderung der Entwicklungszusammenarbeit nach dem Freistellungsbescheid des Finanzamtes Aachen-Stadt, Steuer-Nr. 201/5900/5748, vom 03.04.2018 für das Jahr 2016 nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes von der Körperschaftsteuer befreit.


Drei Fragen zur Aktion

"Miteinander Teilen" ist eine gemeinsame Aktion von MISEREOR und Brot für die Welt, die zum Mitmachen einlädt. Über Länder- und Religionsgrenzen hinweg reichen sich Menschen solidarisch die Hände und helfen einander. Als sichtbares Zeichen gelebter Ökumene entwickeln katholische und evangelische Christinnen und Christen Wege aus Armut und Not. Wichtigstes Ziel: die Lebenssituation von hungernden und Not leidenden Menschen weltweit nachhaltig zu verbessern. Dazu stellen die beiden kirchlichen Hilfswerke monatlich ein konkretes Projekt vor und bitten um Spenden. Zu dieser 50-jährigen Tradition von Barmherzigkeit und Nächstenliebe sind Sie ganz herzlich eingeladen.

Weil Hunger, Armut und Not in der Welt viele verschiedene Ursachen und Gesichter haben, lenkt jeder Monat die Aufmerksamkeit auf ein besonderes Entwicklungsprojekt. Es lädt ein zu solidarischem Beten, Denken und Handeln. Dabei sind die Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika, die ihr Leben zum Besseren wenden möchten, Partner auf Augenhöhe. Die finanzielle Unterstützung, die sie erfahren, ist möglich durch die Spenden, um die "Miteinander Teilen" monatlich bittet.

Lesen Sie auf jedem Kalenderblatt, wie viel Gutes Sie mit Ihrer Spende bewirken. Sie entscheiden, wie viel, wie oft und auf welchem Weg Sie spenden möchten. Und wenn Ihnen ein Hilfsprojekt besonders am Herzen liegt, können Sie es gezielt unterstützen. So sehen und spüren Sie selbst, dass miteinander teilen weit mehr ist als finanzielle Hilfe. Es bedeutet: Menschen verbinden, Notleidenden helfen, Orte der Hoffnung schaffen und gemeinsam eine bessere Zukunft aufbauen.


Materialien zu Miteinander Teilen

Miteinander Teilen - Gemeinsam Handeln Kalender 2. Halbjahr 2018
Aktionsmaterial

"Miteinander Teilen - Gemeinsam Handeln" ist eine Aktion, in der katholische und evangelische...

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Beten wir für die Miteinander Teilen-Projekte im zweiten Halbjahreskalender 2018.

Erscheinungsjahr:...

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Fastenaktion 2019

Gestalten Sie die nächste Fastenzeit in Ihrer Gemeinde. Höhepunkt ist der MISEREOR-Sonntag am 7.  April 2019 mit der Kollekte für die Projektarbeit.

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