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Elfenbeinküste: Kakao, der nach Hoffnung schmeckt!

Weltweit lieben viele Menschen Schokolade. Im Durchschnitt isst jede und jeder Deutsche zwei Tafeln in der Woche. Wohl die wenigsten sind sich bewusst, wie viel Kinderarbeit in Schokolade steckt.

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Statt zur Schule zu gehen, arbeiten weltweit zahlreiche Kinder unter unmenschlichen Bedingungen. Allein in der Elfenbeinküste sind es 1,2 Millionen Mädchen und Jungen. Viele von ihnen arbeiten auf den Kakaoplantagen. Denn nirgendwo auf der Welt wird so viel Kakao angebaut wie hier. Der staatlich festgelegte Mindestpreis für die Ernte ist jedoch so niedrig, dass viele Familien davon kaum leben können. In der Not müssen die Kinder mithelfen, damit die Familie mehr Einkommen hat. Die Arbeit auf den Kakaoplantagen ist hart. Selbst die Kleinsten müssen schwere Lasten schleppen. Um die Ernte zu verbessern, werden giftige Dünger und Pestizide eingesetzt. Helfen Sie mit Ihrer Spende, diesen unfairen und ausbeuterischen Kreislauf aus Kinderarbeit und Armut zu durchbrechen.


Schokolade muss nicht bitter sein!

Evariste Salo, ein Kakaobauer aus dem Dorf M‘Brimbo im Süden der Elfenbeinküste, wollte diesen Teufelskreis aus unfairer Bezahlung, Armut und fehlender Bildung durchbrechen. Er selbst musste als Kind auf einer Kakaoplantage schuften anstatt zur Schule gehen zu können. Dieses Schicksal möchte er anderen Kindern ersparen.

Evariste Salo informierte sich über nachhaltige Landwirtschaft und fairen Handel. Dabei stand ihm der MISEREOR-Partner INADES zur Seite. Der mutige Pionier Salo fand rasch weitere Mitstreiter und gründete gemeinsam mit 38 Kakaobauern 2009 die Genossenschaft SCEB (Société Coopérative Équitable du Bandama). Durch den Zusammenschluss werden nun viele Arbeitsschritte gemeinsam geregelt. Die Kakaobauern tauschen Wissen aus und werden vom MISEREOR-Partner INADES geschult. Parallel wird die Ausbildung der Kinder der Kakaobauernfamilien gefördert. Statt auf der Plantage helfen zu müssen, gehen sie nun zur Schule und haben die Chance auf eine Perspektive im Leben.


 „Besonders glücklich bin ich, dass unsere Kinder zur Schule gehen und spielen können, während wir auf der Plantage arbeiten." 

Evariste Salo, Kakaobauer und Gründer der Genossenschaft SCEB



Fair ohne Kinderarbeit

Die Kleinbauern in dieser Genossenschaft zeigen, dass es möglich ist, von der eigenen Arbeit zu leben – ohne Kinderausbeutung! Ihre Kinder können zur Schule gehen und erhalten eine echte Chance auf eine Perspektive.

  • 90 Euro tragen dazu bei, dass die Schulen einen Gemüsegarten für die gesunde Verpflegung der Kinder anlegen.
  • Lernen für die Zukunft: 50 Euro kosten zwei Schultische, an denen die Kinder sitzen und lernen können.
  • Der Grundschulbesuch dauert sechs Jahre. 300 reichen aus, dass ein Kind die Grundschule abschließt.

Der Traum der Menschen aus M’Brimbo ist, sich als Produzent von Bio-Kakao noch besser zu etablieren. Dafür brauchen sie weiterhin Unterstützung, um sich gegen große Erzeuger behaupten zu können.

Helfen Sie ihnen mit dem Kauf fair gehandelter Schokolade und Ihrer Spende!



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50 € 90 € 300 € 500 €
So hilft Ihre Spende: 90 Euro ermöglichen es der Schule, einen Gemüsegarten anzulegen, um die Kinder gesund verpflegen zu können.
Spenden per Überweisung:      IBAN DE75 3706 0193 0000 1010 10      BIC GENODED1PAX     Pax-Bank Aachen

Das Bischöfliche Hilfswerk MISEREOR e. V. ist wegen Förderung der Entwicklungszusammenarbeit nach dem Freistellungsbescheid des Finanzamtes Aachen-Stadt, Steuer-Nr. 201/5900/5748, vom 03.04.2018 für das Jahr 2016 nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes von der Körperschaftsteuer befreit.


Elfenbeinküste

INADES

In den 80er-Jahren galt die Elfenbeinküste als Musterland. Der Reichtum an Rohstoffen sorgte für ein stetiges Wirtschaftswachstum. Doch Mitte der 90er-Jahre verfielen die Kakao- und Kaffeepreise auf dem Weltmarkt, hinzu kamen eine innenpolitische Krise und 2002 ein Bürgerkrieg. Seit dem Friedensvertrag von 2007 wird an der Versöhnung gearbeitet. Heute zählt das Land wieder zu den am schnellsten wachsenden Wirtschaften Afrikas. Die Elfenbeinküste ist der weltweit größte Kakaoexporteur.

INADES wurde 1962 auf Anregung westafrikanischer Bischöfe von Jesuiten gegründet. Hauptsächlich bildet INADES Bauern aus. Auch Evariste Salo wandte sich an INADES und gründete schließlich 2009 gemeinsam mit 38 Kakaobauern die Genossenschaft Société Coopérative Équitable du Bandama. Heute ernährt die Genossenschaft 105 Kakaobauernfamilien, von denen 70 für hochwertigen Bio-Kakaoanbau zertifiziert sind. So SCEB zu einem einzigartigen Vorbild und Hoffnungsträger geworden, der viele junge Menschen für Bio-Anbau ohne Kinderarbeit und für fairen Handel begeistert. Eine Erfolgsgeschichte.


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